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Ein Mehr für Architekten
Hörmann erstellt BIM-Daten

Die Hörmann Gruppe ist Europas Nr. 1 für Tore und Türen. In 27 spezialisierten Werken in Europa, Nordamerika und Asien entwickeln und produzieren mehr als 6.000 Mitarbeiter hochwertige Tore, Türen, Zargen und Antriebe für den Einsatz in privaten und gewerblich genutzten Immobilien. Hauptsitz der weltweit agierenden Hörmann Gruppe ist die westfälische Kleinstadt Steinhagen bei Bielefeld.

Groß geworden ist Hörmann mit Garagentoren für das Ei-genheim. Noch heute ist die Vielfalt der Tore sowie der dazu gehörenden Antriebe ein wichtiger Pfeiler im Produktprogramm. In dieser Sparte werden darüber hinaus hochwertige Haus- und Nebeneingangstüren, Wohnraumtüren aus Holz und Glas, Vordächer sowie Stahlblechtüren und Türzargen gefertigt. Für den Objektbau projektiert und installiert Hörmann zudem Feuerschutz- und Multifunktionstüranlagen. Ein weiterer Bereich sind Industrietorsysteme: hierzu zählen Sectionaltore, Rolltore ebenso wie Schnelllauf- und Feuerschutztore – jeweils manuell oder per Antriebssystem gesteuert. Des Weiteren liefert Hörmann Verladetechnik-Komplettlösungen, bestehend aus Torabdichtungen, Ladebrücken und Vorsatzschleusen. Seit Kurzem bietet das Unternehmen auch Poller, Durchfahrtssperren, Hubbalken und Reifenkiller an, die der Zufahrtskontrolle in privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereichen dienen und auch in Hochsicherheitsbereichen zum Einsatz kommen.

Produkte aus dem Hause Hörmann schützen Menschen und Werte. Die Marke steht für anspruchsvolles Design, maximale Funktionalität und Langlebigkeit; sie verbindet deutsche Qualität mit Innovationskraft und bestem Service. Hörmann ist mit 14 deutschen Niederlassungen, über 100 eigenen Vertriebsstandorten in mehr als 40 Ländern und durch Vertriebspartner in über 50 weiteren Ländern vertreten. Dieses dezentrale Vertriebsnetz macht es möglich, nah an den Partnern und Kunden zu sein. Dieser, für das Unternehmen wichtiger, Aspekt zeigt sich beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Architekten und Planern.

Enger Austausch und detaillierte Informationen

Vor einigen Jahren hat Hörmann eine eigene Architektenberatung ins Leben gerufen, die die planenden Berufe mit Lösungsvorschlägen bei der Konzeptionierung und Entwicklung von Projekten unterstützt. Dazu gehört vor allem, bestmöglich über die Produkte zu informieren und das Produktwissen gesammelt darzustellen. Eine Vorgehensweise also, die der Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) entspricht, bei der ein Bauvorhaben in einem digitalen Modell dargestellt wird, das über alle relevanten Informationen verfügt. Zukünftig stellt Hörmann dafür BIM-Daten der eigenen Bauelemente zur Verfügung.

Durch die Nutzung von BIM haben alle am Bau Beteiligten stetig Zugriff auf den aktuellen Planungsstand und stehen während des kompletten Bauprozesses in einem bereichsübergreifenden Austausch. Änderungen werden ständig aktualisiert, sodass sich die Planungsqualität erhöht. Fundamental für die Nutzung von BIM durch Architekten, Ingenieure, Bauausführende oder Facility- Manager sind die hinterlegten Daten, die die grundlegende Informationsquelle bilden. Diese Informationen, wozu unter anderem aktuelle und genaue Herstellerdaten verschiedener Produkte gehören, müssen jedoch zunächst generiert werden. Deswegen bietet Hörmann ab Herbst sukzessive BIM-Daten für das eigene Produktprogramm an. Zu Beginn stellt Hörmann BIMDaten von Industrie-Sectionaltoren und Produkten der Verladetechnik zur Verfügung. In Etappen folgt dann die Bereitstellung aller Hörmann Produkte aus den Produktbereichen Tore, Türen, Zargen und Antriebe. Die BIM-Daten sind über das Hörmann Architektenprogramm abrufbar und können zunächst mit Autodesk und ArchiCAD® genutzt werden.

Da Planungs- und Realisierungsprozesse von Bauvorhaben immer stärker vernetzt und internationalisiert sind, werden sie sowohl zuerst auf Deutsch und zu einem späteren Zeitpunkt in weiteren Sprachen, zunächst auf Englisch, Französisch und Spanisch, angeboten.

Schlüsselrolle für Hersteller

Somit können Architekten und Planer auf dreidimensionale Darstellungen der Bauelemente des Tor- und Türherstellers zurückgreifen und dementsprechend schon vor dem Einbau das digitale Abbild inklusive aller jeweils relevanten Produktinformationen und -varianten einsehen. Die BIM-Daten der Bauelemente können beispielsweise schon in der frühen Planungsphase für eine Mengen- und Kostenaufstellung genutzt werden. „Wir sind davon überzeugt, dass den Herstellern der Bauprodukte künftig eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des BIM-Prozesses zukommen wird“, meint Knut Haufe, Koordinator für das Architektenprogramm bei Hörmann. „Mit unseren BIM-konformen Darstellungen der Bauelemente wollen wir Architekten und Planer bestmöglich bereits in einem frühen Projektstadium unterstützen und dadurch böse Überraschungen bei der Bau- und Inbetriebnahme der Projekte vermeiden.“

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.hoermann.de