Wir verwenden auf diesen Seiten Cookies für bestmögliche Funktionalität. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung einverstanden. Weitere Informationen

Architekturwettbewerb "Wohnraum 6.3" unseres Mitgliedunternehmens GRAEFF

Graeff hat in Zusammenarbeit mit dem Neckarsulmer Architekturbüro vogt.heller architekten sowie der Stadtsiedlung Heilbronn einen Architekturwettbewerb unter dem Titel „Wohnraum 6.3" ausgeschrieben. Eine der wesentlichen Aufgabenstellungen für die Stadtsiedlung Heilbronn ergibt sich aus den schnell wachsenden Studierendenzahlen der örtlichen Hochschulen - den Studierenden müssen bezahlbare Wohnungen bereitgestellt werden -.

In ersten Gesprächen mit Graeff und dem Architekturbüro war man sich schnell einig, die Frage der Gestaltung baulicher Lösungen an die junge Generation weiterzugeben: Wie stellen sich Studierende der Architektur das Wohnen ihrer Kommilitonen vor, wenn der Bau in Modulbauweise, also auf der Basis von 6 m x 3 m großen Raummodulen ausgeführt werden soll?

Diese Idee nahm Professor Jocher, Leiter des Instituts für Wohnen und Entwerfen an der Universität Stuttgart auf und machte den Entwurf eines Wohnheimes für 60 bis 80 Studierende auf einem vorgegebenen Grundstück zur Semesteraufgabe im Wintersemester 2013/14. Diese Aufgabe war gleichzeitig Grundlage für den Graeff Architekturwettbewerb „Wohnraum 6.3".

Die Prämierung der sechs Gewinner fand Ende März im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Stadtsiedlung Heilbronn statt. 15 Studierende des Master-Studiengangs „Architektur und Stadtplanung" an der Universität Stuttgart hatten an dem Wettbewerb teilgenommen und vielfältige Vorschläge für studentisches Wohnen in Graeff-Modulen erarbeitet. Die Jury aus Vertretern der Stadtsiedlung Heilbronn und der Universität Stuttgart, aus freien Architekten sowie der Geschäftsführung von Graeff bewertete die Ergebnisse im Hinblick auf architektonische Qualität, Funktionalität und räumliche Gliederung sowie die Gestaltung der Inneneinrichtung.

Die beiden ersten Plätze setzten auf ähnliche Grundkonzepte, aber komplett unterschiedliche Interpretationen der durch den Modulbau möglichen Verbindung von Baukörpern. Die in beiden Arbeiten vorgenommene Aufteilung der geforderten Wohn- und Gemeinschaftsflächen in mehrere Einzelblocks schafft Freiräume und zusätzliche Bewegungsfreiheit für die Bewohner, ein wichtiger Aspekt bei der Konzeption derartiger Wohnanlagen. Der Zweitplatzierte setzte bei seiner Idee auf Sonnenenergie und nutzte die segelförmig gestalteten Kollektoren, um damit den massigen Baukörper aufzulockern. Diese Fassadenelemente sind den auf allen Stockwerken umlaufenden Laubengängen vorgesetzt. Die Laubengänge machen Treppenhäuser im Inneren des Gebäudes überflüssig und erlauben den Zugang zu den Wohnungen über die Außentreppen.

Alle aus dem Wettbewerb hervorgegangenen Architekturideen können, mit den notwendigen Anpassungen an örtliche Verhältnisse, im Modulbau umgesetzt werden.