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Experten sind sich einig: Die Zukunft des Bauens ist modular

Unsere Welt dreht sich immer schneller: Neue Technologien, Urbanisierung, der demografische Wandel, aber auch die aktuelle Corona-Pandemie verändern unsere Ansprüche an Räume und Gebäude. Wo in Rekordzeit neue Konzepte für veränderte Bedürfnisse gefragt sind, werden Schnelligkeit und Flexibilität zum Trumpf. Namhafte Zukunftsforscherinnen und Raumplaner haben ebenso wie Architekten diesen Trend längst erkannt – und sehen die Zukunft in der modularen Bauweise.

Kehl, März 2021 – „Modulares Bauen erfährt derzeit weltweit einen immensen Boom. Als schnelle, flexible, günstige und ökologische Baumethode ermöglicht es eine modulare Erweiterung (oder Verkleinerung) von Räumen – je nach wirtschaftlichen Bedingungen, Bedarf oder Krisensituationen“, sagt die renommierte Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern in ihrem aktuellen Homereport 2021. Gebäude, die sich immer wieder anpassen, ihre Funktion verändern und innerhalb weniger Wochen bezogen werden können, prägen die Zukunft unseres Wohnens und Bauens.


Raumflexibel und nachhaltig

Zusätzlich zu ihrer schnellen Errichtung bieten Gebäude in Stahlrahmenbauweise einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie kommen im Prinzip ohne Wände aus, da die Stahlrahmen die gesamte Last aufnehmen. Raummodule lassen sich daher einfach hinzufügen und entfernen, Zwischenwände neu platzieren. Was heute ein Büro ist, wird morgen zur Kita und zieht übermorgen an einen komplett anderen Standort. Mit der modularen Bauweise gestalten Architekten echte Zukunft: Gebäude, die es ihnen ermöglichen, schnell auf alle Eventualitäten zu reagieren und ihre baulichen Kreationen immer wieder neuen Gegebenheiten anzupassen. Was an einer Stelle nicht mehr benötigt wird, fließt andernorts in einen neuen Komplex ein, wird sortenrein getrennt oder recycelt – nachhaltiger kann Bauen nicht sein. „Modulare Lösungen schaffen den perfekten Rahmen, damit Architektinnen und Architekten die Herausforderungen unserer Zeit schnell und beeindruckend meistern können“, ist Gerrit Sellmer, Director Sales & Marketing bei Algeco, überzeugt.

Bauen nach dem Legoprinzip, das Aneinanderreihen und Übereinanderstapeln einzelner, nach seriellen Prinzipien vorgefertigter Elemente, wird in Deutschland seit langem erfolgreich praktiziert. Modulbauspezialist Algeco errichtet so seit vielen Jahren Büros, Kitas, Schulen sowie Mikro- und Studentenwohnungen. Die Raumlösungen erfüllen genau wie konventionelle Gebäude alle geltenden Standards in Bezug auf Sicherheit, Schall- und Wärmeschutz.

Schnell und exakt kalkulierbar

Algeco fertigt die Raummodule witterungsgeschützt und nach seriell ausgereiften Prinzipien zu 90 Prozent in seinen Werken vor, was Planern und Architekten enorme Vorteile bringt: Einerseits verkürzt sich die reine Bauzeit vor Ort auf wenige Wochen, andererseits lassen sich Ausführung und Qualität bis ins Detail im Voraus exakt definieren und damit auch Termine und Kosten. Wenn die vorkonfigurierten Module auf der Baustelle eintreffen, können sie vor Ort nahezu frei von Risiken, Störungen und Emissionen montiert werden. Dadurch eignet sich die modulare Bauweise auch ideal zur Nachverdichtung.

Investitionsentscheider und Führungskräfte im Immobilienbereich sehen gemäß einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners insbesondere bei Gewerbeimmobilien, Bildungsbauten sowie Mikro- und Studentenwohnungen große Vorteile für den Modulbau. „Die Chance auf einen deutlichen Anstieg der modularen Bauweise ist in jedem Fall gegeben, vielleicht ist das sogar die Zukunft“, lautete die Aussage eines Umfrageteilnehmers.

Kreative Architektur

Wenn serielle Standards auf eigene Ideen treffen, ergeben sich für Architekten neue kreative Möglichkeiten. Planen im modularen Raster nach den Prinzipien der Stahlrahmenbauweise eröffnet ihnen ungeahnte Freiheiten, denn der Verzicht auf tragende Wände erlaubt die Planung großzügiger Räumlichkeiten frei von Limitationen und mit mehr verfügbarer Fläche. Durch die Kombination verschiedener Modulgrößen, intelligentes Übereinanderstapeln, versetztes Anordnen und die geschickte Auswahl passender Details wie Fenster, Dächer und Fassaden entstehen anspruchsvolle Gebäudekubaturen, frei geplant und mit individuellem Charakter. So lässt sich fast jeder klassische Entwurf auch auf die modulare Bauweise übertragen.

„Modulares Bauen ist mehr als das Aneinanderreihen oder Übereinanderstapeln von Stahlcontainern. Es eignet sich sowohl für das Errichten von bezahlbarem Wohnraum als auch für flexible und höchst individuelle Bauprojekte“, resümiert Zukunftsforscherin Horx-Strathern in ihrem Report.

Weitere Informationen unter www.algeco.de