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Eigene Gebäudeklasse für Raum- und Mietsysteme

Eigene Gebäudeklasse für Raum- und Mietsysteme, modulares Bauen


Kürzere Planungs-, Bau- und Nutzungsphasen fördern das modulare Bauen und den Einsatz von Raum- und Mietsystemen als baubegleitende Unterkünfte, Ersatz- und Übergangsgebäude. Häufig werden modulare Gebäude auch für längere Zeiträume verwendet, wobei sie meist nicht für die „Ewigkeit" errichtet, sondern den individuellen Bedürfnissen nach Nutzungsdauer, Größe, Ausstattung und vielem mehr angepasst werden.

Hersteller und Anbieter von Raumzellen nehmen gerne die Wünsche Ihrer Kunden entgegen und versuchen diese schnellstmöglich für den Kunden in nutzbaren Raum umzusetzen. Nachdem der Anforderungskatalog erstellt ist, gilt es das Vorhaben unter Beachtung aller Vorschriften, Ordnungen, Regelwerken usw. genehmigen zu lassen. Oft ein langwieriger und mühseliger Prozess, der dadurch erschwert wird, dass genehmigende Behörden sich häufig nicht ausreichend mit den Besonderheiten von Raum- und Mietsystemen auskennen. Dieses kostet Zeit und damit Geld!

Mietsysteme werden nach den zum Zeitpunkt des Baus gültigen Normen und Verordnungen hergestellt. Dazu zählen beispielsweise der Standsicherheitsnachweis, der die Einsatzmöglichkeiten des Moduls genau beschreibt sowie ein Wärmeschutznachweis, der die Anforderungen der EnEV erfüllt. Der bauliche Brandschutz wird üblicherweise je nach Bedarf über Einbauten wie Rauch- und Brandmeldeanlagen usw. ebenso wie die weitgestreuten Anforderungen an das Raumklima geregelt. Dennoch erfordert jeder neue Einsatz, auch wenn das Gebäude baugleich „von einer Straßenseite auf die andere" umgesetzt wird, die Beantragung einer neuen Genehmigung mit allen Nachweisen.

Aufgrund dieser Situation hat sich unser Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme jetzt zum Ziel gesetzt, eine eigene Gebäudeklasse für Raumsysteme in den Bauordnungen der Länder zu verankern. Darin sollen die Besonderheiten der Bauweisen beschrieben und Regelungen bestimmt werden, die für alle Beteiligten die Genehmigungsphase vereinfachen und damit auch verkürzen. Ein erster wichtiger Schritt wäre hier ein Bestandsschutz für jedes Raummodul auf Grundlage der Vorschriften zum Zeitpunkt der Herstellung. Weitere Regelungen hinsichtlich des Brandschutzes, den regelmäßig steigenden Anforderungen der EnEV und an die Nachhaltigkeit/CO2- Bilanz könnten ebenso wie weitere bauphysikalischen Anforderungen in für alle Beteiligten sinnvolle Bahnen gelenkt werden.

In Deutschland gibt es ohne die vielen modularen Bauwerke, weit über 150.000 Mietsysteme die individuelle Nutzflächen für die unterschiedlichsten Anforderungen bieten. Der Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme vertritt als Branchenverband die Interessen der Hersteller und Anbieter von Raum- und Mietsystemen gegenüber der Politik, der Öffentlichkeit, im Bereich der Nachwuchsförderung und auf technischer Ebene. Es gilt für diese massiv wachsende Branche noch eine Vielzahl von interessanten und wichtigen Themen zum Nutzen der Hersteller, Anbieter und zum Vorteil des Kunden zu bearbeiten. - Haben wir Ihr Interesse zum Engangement im wachsenden Branchen verband geweckt, so freuen wir uns auf ihre Kontaktaufnahme! Mit dem Download des Flyers erhalten Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme an der nächsten Sitzung!